„Development of the Social Network Usage in Germany since 2012“

Autoren: Benjamin Schiller, Irina Heimbach, Thorsten Strufe, Oliver Hinz, TU Darmstadt Fachbereich electronic markets und TU Dresden, Fachbereich Datenschutz und Datensicherheit.

Erschienen auf: http://www.emarkets.tu-darmstadt.de

Das Forschungsprojekt der TU Darmstadt und TU Dresden untersucht seit Januar 2012 kontinuierlich die Empfehlungen von Nachrichtenartikeln der 15 beliebtesten deutschen Newssites via Social Media (Likes – Facebook, Tweets – Twitter, One-Ups – Google+). Für 2014 wurden über 476.000 Online-Artikel in die Analyse einbezogen. Folgende Newssites wurden untersucht: Bild.de, Bunte.de, Chip.de, Faz.net, Focus.de, Handesblatt.com, Heise.de, N-tv.de, Spiegel.de, Sport1.de, Stern.de, Sueddeutsche.de, Tagesschau.de, Welt.de und Zeit.de.

Fazit: Zwischen 2013 und 2014 hat sich die Anzahl der Nachrichtenempfehlungen via Social Media verdoppelt. Rund 83 Mio. Mal wurden Online-News-Beiträge von den 15 beliebtesten Nachrichtenseiten Deutschlands via Facebook, Twitter oder Google+ empfohlen.

Die beliebteste Quelle für Empfehlungen war dabei Bild.de mit 19 Mio. Likes, gefolgt von Spiegel Online mit 17 Mio. Empfehlungen. Es folgen Zeit.de (8,7 Mio.), Focus Online (8,1 Mio.) und Welt.de (7,6 Mio.). Auch wenn Spiegel Online den Spitzenplatz abgetreten hat, bleibt die Newssite in den Ressort-Bereichen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft auf Platz 1, was die Social-Media-Empfehlungen der Artikel betrifft. Bild.de punktet vor allem mit der Sport-Berichterstattung mit über 5 Mio. Social-Media-Empfehlungen.

Die Empfehlungen erfolgten 75,4 Mio. Mal via Likes auf Facebook, 5,7 Mio. Mal über Tweets auf Twitter und 1,9 Mio. Mal über One-Ups auf Google+. Der Trend zeigt, dass Twitter etwas an Boden verliert, was die Nachrichtenweitergabe betrifft und Facebook einen Marktanteil von über 90% erreicht. Der Marktanteil von Twitter hat sich gegenüber 2013 fast halbiert (6,9%). Zu beachten ist hier allerdings, dass für Twitter nur Tweets und keine Re-Tweets in die Analyse miteinbezogen wurden.

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