Global Communications Report 2017

Autoren: USC Annenberg Center for Public Relations, Los Angeles, USA.

Erschienen auf: www.annenberg.usc.edu

Das USC Annenberg Center für Public Relations in Zusammenarbeit mit dem Holmes Report veröffentlichte die Key Findings zu ihrem Global Communications Report 2017. In der Studie wurden mehr als 800 Kommunikations-Verantwortliche zu ihren Einschätzungen zur Zukunft, zu Entwicklungen und Trends der Branche befragt.

Fazit: Fast jeder zweite befragte PR- und rund 60 Prozent der Marketing-ExpertInnen erwarten zunehmend verschwimmende Grenzen zwischen den beiden Disziplinen PR und Marketing in den kommenden fünf Jahren. Dies mag nicht zuletzt mit den Einschätzungen im Hinblick auf die Relevanz der einzelnen Mediensegmente zusammenhängen: So sehen die Befragten zwar Earned-Media aktuell noch als wichtigste Mediengruppe für Public Relations an, für die kommenden Jahre wird aber ein Rückgang des Stellenwerts zu Gunsten von Paid-, Shared- und Owned-Media erwartet.

Die StudienteilnehmerInnen sehen das Aufzeigen konkreter Erfolge der PR für die Unternehmensziele mit Abstand als aussichtsreichste Chance, um den Stellenwert von Public Relations innerhalb der Unternehmensorganisation zu erhöhen. Von der rein kennzahlenorientierten Erfolgsmessung soll also ein Schritt weiter gegangen werden und die gemessenen Erfolge konkret, greifbar und beispielhaft dargestellt werden können. Auch eine Verbesserung und Verfeinerung der Erfolgsmessung selbst wird als eines der wichtigsten Voraussetzungen im Hinblick auf den Stellenwert der PR gesehen.

In Bezug auf die zentralen Fertigkeiten für die Herausforderungen der Zukunft wird „Strategische Planung“ von fast 90 Prozent der StudienteilnehmerInnen als wichtige Qualifikation bewertet. „Social Media“-Know How wird von 84 Prozent als zentrale Fertigkeit angesehen und „Datenanalyse“ immerhin noch von drei Viertel der befragen Kommunikations-ExpertInnen.

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