Global Communications Report

Autoren: USC Annenberg Center for Public Relations, Los Angeles, USA.

Erschienen auf: http://www.annenberg.usc.edu

Das USC Annenberg Center for Public Relations führt den Global Communications Report in Zusammenarbeit mit dem Holmes Report, dem Institute for Public Relations, der Global Alliance for Public Relations and Communication Management, der International Association for Measurement and Evaluation of Communication, dem PR Council, der Worldcom PR Group und der PRSA durch. Ziel des Reports ist es, Einsichten in die Entwicklung der globalen PR-Branche zu geben und relevante Trends aufzuzeigen. Für diese Studie wurden weltweit 1.222 PR-Agentur-VertreterInnen und Senior Communication Manager aus Unternehmen und NGOs online zur Zukunft der PR-Branche befragt.

Fazit: Die befragten PR-ExpertInnen sind davon überzeugt, dass es vor allem in den Bereichen Content-Produktion (81%), Social Media (75%), Brand Reputation (70%) und Evaluation (60%) höheren Bedarf in der Branche geben wird. Traditionelle Instrumente wie Media Relations (55%) werden weiterhin als relativ starke sogenannte "Growth Driver" gesehen, klassische Werbung und Paid Media insgesamt allerdings kaum (18%).

Was die Ausgaben-Struktur in der PR-Arbeit betrifft, geben die Befragten an, dass jeweils ein knappes Drittel des Budgets auf Earned Media (31,9%) und Owned Media (32,1%) entfallen, während für Paid Media (17%) und für Shared Media (16,4%) deutlich weniger ausgegeben wird. Im Ausblick auf 2020 sieht man die Umsatz- bzw. Budgetfaktoren etwas anders verteilt und zwar folgend: Earned Media (36%), Owned Media (24,6%), Shared Media (24,2%) und Paid Media (12,9%).

Fast zwei Drittel aller Befragten in PR-Agenturen (66%) und immerhin 54% der Befragten in Kommunikations-Abteilungen von Unternehmen oder NGOs sehen die Evaluierung der Kommunikation als "sehr oder extrem wichtigen Growth Driver".

Bezogen auf die Evaluierung sind die Reichweitenmessung (68%), gefolgt von Seitenaufrufen (65%) und Inhaltsanalysen (64%) die wichtigsten Maßnahmen. Als deutlich weniger wichtig werden etwa die Markenwahrnehmung (47%) oder der Return on Investment (41%) als Evaluierungsmaßnahmen bewertet.

Im Bereich von Social Media sind folgende "Metrics" die meistangewandten Messbereiche: Follower-Zahlen (78%), Reichweiten (77%), Anzahl der Interaktionen wie Likes oder Kommentare (76%).

zur Studie

zurück