„CEO Interviews – United Europe?“

Autoren: Public Relations Global Network
Erschienen auf: www.prgn.com

Die Online-Befragung wurde im April 2014 von den Partneragenturen des Public Relations Global Networks (PRGN) durchgeführt. In 14 verschiedenen westeuropäischen Ländern wurden insgesamt 165 WirtschaftsjournalistInnen befragt.

Im Zentrum der Befragung stehen das Verhalten, die Erfahrungen und Anforderungen der westeuropäischen WirtschaftsjournalistInnen an die Unternehmens-Kommunikation und die Unternehmensführung.

Fazit: Die Top-Recherchequellen für WirtschaftsjournalistInnen fallen in den Bereich Corporate Publishing und betreffen Geschäftsberichte (64%) und Pressemitteilungen (59%). Erst an dritter Stelle rangieren Medienberichte aus dem Archiv (58%). Recherche in Social Media-Kanälen liegt mit 16% nur an zehnter Stelle.

WirtschaftsjournalistInnen befürworten am meisten Interviews vor Ort, am Unternehmensstandort (67%). Weniger bevorzugen sie dazu öffentliche Orte oder Restaurants und Bars (55%).

Wenn es um die Anforderungen an CEOs als Interviewpartner geht, macht die Befragung deutlich, dass von den CEOs vor allem Kenntnis und Wissen eingefordert wird und zwar von 92% der WirtschaftsjournalistInnen. Dahinter rangiert die Persönlichkeit des CEO als wichtiger Erfolgsfaktor (86%), gefolgt von seiner wirtschaftlichen Performance (72%). Als wichtigste No Gos im CEO-Interviewverhalten gelten Arroganz (75%), die Verweigerung von kritischen Fragen (73%) und die Wiedergabe von Platitüden (62%).

Die Studie präsentiert auch Länder-Ergebnisse. Wir verzichten an dieser Stelle auf die Darstellung dieser Vergleiche bzw. auf die Schlussfolgerungen, die die Studienautoren aus diesen Länder-Daten ziehen, da die Fallzahlen äußerst gering sind und somit verallgemeinerbare Länder-Vergleiche und Schlussfolgerungen aus unserer Sicht nicht zulässig sind. Nichtsdestotrotz gibt die Befragung einen wertvollen Einblick in die Erfahrungen und Anforderungen von westeuropäischen WirtschaftsjournalistInnen gegenüber ihren Interviewpartnern und Recherche-Quellen aus der Unternehmens-Kommunikation.

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