Public Relations in Austria – An International Benchmark

Autoren: PRVA, Ketchum Publico, Ansger Zerfaß, EUPRERA

Erschienen online: www.communicationmonitor.eu, www.prva.at

Der European Communication Monitor wird durch ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Prof. Dr. Ansgar Zerfaß von der Universität Leipzig jährlich durchgeführt. In diesem Jahr wurden dazu im März über 2.700 Kommunikations-Profis aus 43 Ländern befragt. Das Österreich-Sample besteht aus 132 Befragten. Unterstützt wird die Österreich-Analyse von Ketchum Publico und dem PRVA.

Fazit: Fast 91% der befragten Kommunikationsprofis schätzen die Kommunikationsfähigkeiten der CEOs mit Medien als wichtigen Erfolgsfaktor für das Unternehmen ein. Das ist im europäischen Vergleich ein Spitzenwert. Ebenso wie die Positionierung der CEOs in der Öffentlichkeit – 85% der Kommunikationsprofis geben an, diese aktiv zu betreiben. Mehr als die Hälfte der Befragten geben zudem an, die Reputation der CEOs einem laufenden Monitoring zu unterziehen (56,3%). Ebenso viele entwerfen eine spezifische Kommunikationsstrategie für die CEOs. Personality-Kommunikation spielt somit in Österreich eine große und im europäischen Vergleich überdurchschnittliche Rolle.

Die Bedeutung der Kommunikation für den Unternehmenserfolg wird in keinem Land höher eingeschätzt als in Österreich. Die österreichischen Kommunikationsprofis sehen zu 96,5%, dass die Kommunikation an Wichtigkeit für den Unternehmenserfolg gewinnt, während im europäischen Schnitt 87% der Kommunikationsverantwortlichen dieser Meinung sind.

In Bezug auf Social Media-Aktivitäten geben die österreichischen Kommunikationsprofis an, im europäischen Vergleich deutlich weniger Nachrichten im Social Web zu verbreiten.  Ebenso liegen die österreichischen Kommunikatoren deutlich unter dem europäischen Schnitt, was das Entwickeln von Social Media-Strategien betrifft. Auch im praktischen Umsetzen und Betreuen von Social Media-Kanälen und der Evaluierung dieser Kommunikationsanstrengungen liegen die österreichischen Profis deutlich hinter ihren europäischen Kollegen.

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