„Recherche 2014“

Autoren: news aktuell GmbH
Erschienen in: www.newsaktuell.de

News aktuell befragte im Oktober 2013 2.217 deutsche JournalistInnen aus allen Genres online zu deren Recherche-Verständnis und –Verhalten, sowie zu ihren Einstellungen und Anforderungen in ihrer täglichen Arbeit in Richtung Unternehmens-PR. Die zentralen Fragestellungen der Untersuchung sind: Welches PR-Material nutzen JournalistInnen? Wie häufig setzen sie Pressematerial ein? Auf welche Quellen greifen JournalistInnen zurück und welche Rolle spielen mobile Endgeräte bei der Recherche? Befragt wurden dabei RedakteurInnen ebenso wie ChefredakteurInnen.

Fazit: Deutsche JournalistInnen sehen für klassische Presseaussendungen vor allem mitglieferte Bilder (59%) für sehr wichtig an, gefolgt von Infografiken und Links zu Hintergrundinfos (je 25%, sehr wichtig). Videos und Audio-Beiträge werden demgegenüber als weniger wichtig angesehen. Fotos und Bilder sind es dabei auch, die am häufigsten von den JournalistInnen weiterverarbeitet werden. Ein Drittel (33%) aller JournalistInnen gibt an, diese täglich weiterzuverwenden.

Suchmaschinen sind die wichtigsten Recherchequellen für deutsche JournalistInnen. Nicht weniger als 95% geben an, darauf zurückzugreifen. Auf den Plätzen folgen E-Mails (84%), eigene Archive (80%) und Unternehmens-Websites (73%). Auf Social Media Kanäle wie Facebook greifen 39% zurück und bei Twitter recherchiert jede vierte JournalistIn.

Fast jede zweite JournalistIn (42%) gibt an, bei der Recherche täglich auf mobile Endgeräte (Smartphones, Tablets) zurückzugreifen. Dabei werden am häufigsten E-Mails gecheckt (66%), mobile Browser genutzt (53%), Nachrichten-Apps aufgerufen (49%) oder soziale Netzwerke besucht (41%).

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