„2014 Study Impact of Social Media on News“

Autoren: ING, Social Embassy
Erschienen auf: www.ing.com

Social Embassy befragte im Auftrag vom niederländischen Finanzdienstleister ING von März bis April 2014 186 PR-Profis sowie 165 JournalistInnen, um den Einfluss von Social Media auf deren Arbeitsroutinen zu untersuchen.

Fazit: PR-Profis schreiben Social Media-Posts mehr Glaubwürdigkeit zu (53%) als es JournalistInnen tun (40%). Gleichzeitig geben 50 Prozent der befragten JournalistInnen an, dass Social Media-Kanäle für sie die wichtigste Recherche-Quelle sind – trotz der eingeschränkten Glaubwürdigkeit. Mehr als zwei Drittel der JournalistInnen (68%) nutzen Social Media, um herauszufinden, worüber die KonsumentInnen sprechen und diskutieren. Folglich geben 73% der befragten JournalistInnen an, dass die öffentliche Meinung in Social Media-Kanälen eine große Rolle für ihre Arbeit spielt.

Für die meisten JournalistInnen ist es wichtig, die Information schnell zu publizieren. Nur 20% geben an, dass sie einen Fakten-Check machen, bevor sie die Story publizieren. 44% der JournalistInnen gehen zudem davon aus, dass das Fakten-Checken in Zukunft an Bedeutung verlieren wird und 55% Prozent glauben, dass demgegenüber das Crowd-Checking, also die öffentliche Meinung im Social Web, an Bedeutung zulegen wird.

Eine überwältigende Mehrheit der befragten KommunikationsexpertInnen glaubt uneingeschränkt, dass Social Media in Zukunft eine noch bedeutendere Rolle in ihrer Arbeit spielen wird – 80% der JournalistInnen und 85% der PR-ExpertInnen sehen das so.

78% der JournalistInnen nutzen das Social Web täglich zur Recherche. Am wichtigsten sind dabei Twitter (90%), Facebook (81%) und LinkedIn (64%). Bei den PR-Profis sind es 85%, die täglich auf Social Media-Kanäle zurückgreifen, auch bei Ihnen liegen Twitter (79%) und Facebook (71%) an der Spitze der Nutzungsrangliste.

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